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dacadoo in den Medien

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April 4, 2014

FAZ: Computerprogramme messen die Fitness

Pressespiegel: Frankfurter Allgemeine Zeitung : 07.04.2014 – Peter Ohnemus CEO von dacadoo wurde in einem Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert.

 Knapp 40 Prozent der Deutschen sportlich inaktiv sind

„Wir werden immer älter, immer übergewichtiger, und die Menschen bewegen sich zu wenig.“ Ohnemus argumentiert mit Zahlen, die er aus medizinischen Fachartikeln und einem Ratgeber des Gesundheitsministeriums zitiert, wonach knapp 40 Prozent der Deutschen sportlich inaktiv sind.

Computerprogramme messen die Fitness

Programme quantifizieren das Liebesleben
Dass Zahlen, Datenbanken und Graphen ins Privatleben drängen, scheint nur konsequent. Der Sport lebt von Unterschieden in Sekundenbruchteilen und Statistiken, die Wirtschaft drückt Erfolg gerne in Prozent aus. Selbstvermesser wie Schreiber schätzen Zahlen ihrer Objektivität wegen, das Befinden könne dann nicht schöngeredet werden, ob bewusst oder unbewusst. Dafür gibt es allerhand Werkzeuge, die Internetseite der Bewegung listet mehr als 500 Geräte, Software und Internetseiten, wie etwa drinkingdiary.com. Wer dort seinen Bier- oder Weinkonsum einträgt, bekommt einen Kalender entsprechend den konsumierten „Alkohol-Einheiten“ präsentiert: Blau für nüchterne Tage, Violett für einen Vollrausch. Andere Programme quantifizieren das Liebesleben, indem sie die Vibrationen des Bettes messen, oder sie führen über Energieverbrauch und Ausgaben Buch. Besonders datenbesessen scheint man zu sein, wenn es um die körperliche Fitness geht. Auch unabhängig von dieser Bewegung, und davon profitiert die Branche.

Spezielle Armbänder, die erkennen, wie aktiv ihre Träger sind, erweitern hier das Angebot an Messgeräten: „Fitbit“, „Jawbone“ und „Nike+Fuelband“ heißen die Verkaufsschlager in diesem wachsenden Markt. Schon im Jahr 2018 könnte ein Wert von über 50 Milliarden Dollar erreicht werden, schätzt das Finanzdienstleistungsunternehmen Credit Suisse. Es wäre das Zehnfache der Summe von 2013, also lässt sich mit dem Massenphänomen gut verdienen. Wie gut das Geschäft läuft, ist indirekt auf der Internetseite des Sportartikelherstellers Nike abzulesen. Dort zeigt ein Zähler an, wie viele Schritte die Nutzer zurücklegten. Über alle summiert sind es bereits mehr als 85 Milliarden.

Fitness und Schrittzähler als Pflicht in Unternehmen
Diese unterstützende Wirkung des Wettkampfs greifen auch Firmen auf, um die Fitness ihrer Mitarbeiter zu verbessern, und verordnen ihnen Schrittzähler. Ohne Zwang, versteht sich. Die Berliner Sparkasse zum Beispiel hat 300 ihrer Mitarbeiter mit solchen Geräten ausgestattet, und Andreas Schreiber kam über eine Aktion des DLR zu seinem ersten Schrittzähler. Auf einer Online-Plattform konnte er seinen Bewegungsstatus mit dem der anderen vergleichen – und war chancenlos gegen einen Kollegen, der für einen Ultra-Marathon trainierte. Einen Anreiz zu mehr Bewegung zu bieten dient jedem Einzelnen – und dem Betriebsklima, denn Sport baut Stresshormone ab und entspannt.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/gesundheit-smartphones-und-armbaender-messen-die-fitness-12881936-p2.html

 

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