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dacadoo in den Medien

dacadoo in den Medien

May 3, 2015

dacadoo in der taz.am wochenende

Pressespiegel: dacadoo wird im “taz.am wochenende” Sonntag 18./19. April 2015 in einem drei seitigem Bericht erwähnt.

Lauf oder bezahl - TAZ

Hier ein paar kurze Abschnitte aus dem taz-Artikel:
Ein Schweizer Unternehmer will mit einer einzigen Zahl das Wohlbefinden jedes Menschen messen. Und so die maroden Krankenkassen sanieren. Seine App soll Versicherte belohnen, die sich mehr bewegen.

„Was die ganze westliche Welt zum Zusammenbrechen bringen kann, ist nach wie vor der Gesundheitssektor“, sagt Ohnemus. Das ist die Katastrophe, die er mit seiner Zahl abwenden will. Eine Uhr von Apple, die in dieser Woche auf den Markt kommt, soll ihm dabei helfen. Wenn die Menschen solche Geräte am Körper tragen, werden sie sich hoffentlich so verhalten, dass sie weniger oft, weniger schnell oder weniger schwer krank werden.

„Die meisten Krankenkassen sind pleite. Das können Sie drehen und wenden, wie Sie wollen“, sagt er. Er hat es so gedreht, dass eine Geschäftsidee daraus wurde. Die Gesundheitsindustrie sei die größte Industrie der Welt. Trilliarden US-Dollar. Hinzu komme: „Übergewicht kostet heute mehr als der weltweite Krieg. Das sind McKinsey-Daten.“ Er sagt die Quellen immer gleich dazu, weil er den Ein- druck hat, dass die Leute ihm nicht glauben wollen.

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Sein neuestes Start-up nennt sich dacadoo. Ohnemus bezeichnet die App als
„Lebensnavigationssystem“. Man kann mit stoppen, wenn man Sport macht, oder eingeben, wie gestresst man sich fühlt. Man bekommt Essens- tipps. Die Einheiten dieses digitalen Gesundheitssystems sind: Energie und Bewegung. Kalorien und Schritte. dacadoo soll ein bisschen klingen wie Musik. Eine Idee mit Rhythmus da-ca-da-ca-da-ca-doo. Ohnemus trommelt mit den Fingern auf den Tisch.

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Bei Mediamarkt gibt es schon ein ganzes Regal für „Fitnessbänder“. Die Smartwatch von Apple wird dafür sorgen, dass künftig noch deutlich mehr Menschen sich etwaiger Sportrückstände be- wusst sind. Fast eine Million Vorbestellungen hat Apple allein am vergangenen Wo- chenende verzeichnet, schätzen Analysten. Die Entwickler bei dacadoo arbeiten längst daran, dass ihre App auf der Uhr laufen kann.
Apple hat in sein neuestes iPhone-Betriebssystem ein „Health Kit“ eingebaut, das sich mit Waagen, Fitness-Armbändern oder Uhren verbinden lässt und automatisch die Schritte sei- ner Besitzer zählt. Das Health Kit des Konkurrenten Google heißt Google fit.

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Ein Diabetes-II-Patient, rech- net Ohnemus vor, verursache 3.500 bis 4.500 Euro Extrakosten im Jahr, „wenn Sie die OECD-Zah- len anschauen.“ Gehe man von Gesundheitskosten von 3.000 bis 4.000 Euro im Jahr aus, entstehe für so einen Patienten der doppelte Kostenfaktor. Ge- schätzte 75 Prozent würden im Gesundheitssystem für die Wartung Kranker ausgegeben.
Eine Kasse, wie er sie sich vor- stellt, darf vier Mal im Jahr den Gesundheitsindex sehen, dafür gebe es dann 20 oder 25 Prozent Rabatt. Im Englischen nenne man das eine „Something for Something Economy“.

Download: PDF-Datei “taz.am wochenende Sonntag 18./19. April 2015

 

 

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