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dacadoo in den Medien

dacadoo in den Medien

September 19, 2016

NZZ am Sonntag Beilage Vista Schweizer Gesundheitsmagazin Nr. 6 September 2016

Pressespiegel: dacadoo Artikel in der NZZ am Sonntag Beilage Vista Schweizer Gesundheitsmagazin Nr. 6 September 2016 

Das Kind im Manne: Wie Neugierde Innovationen hervorbringt

Das Vista Schweizer Gesundheitsmagazin, welches als Beilage bei der NZZ am Sonntag eingebettet wird, hat ein Interview mit Peter Ohnemus zum Thema “Wie Neugierde Innovationen hervorbringt” publiziert und auch das Unternehmen dacadoo porträtiert. Die wichtigste Abschnitte des Artikels sind nachstehend dargestellt.

Ist Gesundheit messbar? Ja, sagt Peter Ohnemus.

Er hat deshalb ein Navigationssystem für unser Befinden erfunden, mit dem er uns zu einem gesünderen Lebensstil motivieren möchte.

Wie entwickeln Sie Innovationen?

Ich war schon immer sehr neugierig. Wenn mich ein Thema interessiert, lese ich viel darüber und spreche mit Spezialisten. Und man muss den Willen haben, quer zu denken. Das ist enorm wichtig. Um innovativ zu handeln, sind für mich aber auch intellektuelle Denkpausen zwischendurch unerlässlich. In diesen gehe ich zum Beispiel zum Wandern oder Skiwandern in die Berge.

Ist dabei auch die Idee zur Entwicklung einer Gesundheitsplattform entstanden?

Genau. Als ich eines Tages auf einer Skiwanderung in den Al- pen war, merkte ich, dass es mir dieses Mal viel einfacher fiel, als noch eine Woche zuvor. Ich dachte, komisch, ich kann nur sagen, wie viele Kilometer ich in welcher Zeit gelaufen bin, aber ich kann meinen Gesundheitszustand im Vergleich zu vorher nicht messen. So kam mir die Frage: Wie kann ich meinen körperlichen Zustand mit etwas Einfachem ausdrücken, das jeder versteht? Wenn ich zum Beispiel sage, heute liegt mein Gesundheitsindex bei 630 von 1000, letzte Woche lag er bei 615, dann kann das jeder nachvollziehen.

Dieser Gesundheitsindex bildet die Basis der Plattform?

Vereinfacht gesprochen basiert der «dacadoo»-Gesundheits- index auf den drei Gesundheitsprinzipien von Leonardo da Vinci: Wer wir sind (Körper), wie wir uns fühlen (psychisches Wohlbefinden) und wie wir leben (Ernährung und Lebensstil). «dacadoo» hat zweieinhalb Jahre mehr als 100 Millionen klinische Daten an Menschenjahren ausgewertet, zusammen mit vier unabhängigen internationalen Professoren an diesen Formeln geforscht. Der Health-Score besteht entsprechend der drei Säulen aus etwa 100 verschiedenen Punkten zu Ihrer Gesundheit: Haben Sie Bluthochdruck? Sind Sie Raucher? Wie schlafen Sie? Sind Sie gestresst? Das heisst im Ergebnis beispielsweise, dass, wenn sich Ihr Blutdruck verschlechtert, auch Ihre Punkte im Gesundheitsindex sinken.

Woher weiss «dacadoo», wie ich mich fühle?

Es stellt Ihnen immer wieder Fragen zu Ihrem emotionalen Befinden. Zudem können Sie mit der «dacadoo»-App für Smartphones 115 verschiedene Sportarten verfolgen und so Ihre Geschwindigkeit oder die gelaufenen Schritte aufzeichnen. Und mit externen Aktivitätsarmbändern wie Fitbit oder Withings können Sie Ihre Schlafdaten automatisch aufzeichnen – sofern Sie das möchten. Der «dacadoo»-Feedback-Loop sagt Ihnen wiederum, wenn Sie wieder etwas trinken sollten.

Nun planen Krankenkassen wie die CSS beispielsweise, Kunden Rabatte zu gewähren, die sich gesund ernähren. Kann man da nicht ein wenig flunkern?

Natürlich können Sie Ihr Fitbit auch Ihrem Hund um den Hals hängen oder sagen, dass Sie einen Salat gegessen haben, je- doch in Wirklichkeit eine Salami-Pizza. Aber es ist nicht mein Job zu sagen, ob Sie ein Krankenkassenbetrüger sind, sondern Sie verfolgen Ihren Gesundheitsindex, weil Sie gesund blei- ben und eine hohe Lebensqualität haben wollen. Wir möchten die Menschen motivieren, sich mehr zu bewegen und sich gesünder zu ernähren. Alles andere muss die jeweilige Krankenkasse entscheiden.

Welche Persönlichkeitsmerkmale muss man haben, um Innovationen voranzutreiben?

Ich betrachte mich selbst ein bisschen als Erfinder, aber was am Wichtigsten ist: Man muss ein Kind bleiben. Als Kind probiert man alles aus und will wissen, wie die Dinge funktionieren. Als Erwachsener hinterfragt man viel weniger. Das ist ein grosser Fehler! Nehmen Sie den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Er ist ein neugieriger Mensch, in dem das Kind immer noch lebendig ist.

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